Brachytron pratense
Familie:
Gattung:
DE:
Früher Schilfjäger
Schilfjäger, Kleine Mosaikjungfer
EN:
Hairy Hawker
Hairy Dragonfly
FR:
Aeschne printanière
IT:
Aeshna primaverile
Drogone peloso
Wissenswertes
Caratteristiche della specie
-
Lunghezza totale:Gesamtlänge: 54–63 mm
Male
Weibchen
Jungtiere
Belegfoto
Verbreitung
Biologie
Phänologie
Schlupfperiode: Sehr kurze, synchrone Emergenz, vorwiegend im Mai.
Flugzeit: Kurze Flugzeit von Mai bis Anfang Juli, bei schlechter Witterung bloss bis Juni. Typische Frühjahrsart.

Lebensraum
Brachytron pratense ist ursprünglich eine typische Art der Flussauen. Sie bewohnt dort vorwiegend verlandete stehende oder leicht durchströmte grössere Gewässer, aber auch geeignete Stellen von Flüssen und Bächen. Sie nutzt auch verschiedene Sekundärbiotope mit ausgedehnter Röhrichtzone, wie Fischteiche oder breite Kanäle und Gräben. Auch eine gut ausgebildete Submersvegetation und Schwimmblattzone sind wichtige Strukturelemente ihres Fortpflanzungshabitats. Die Gewässer sind oft von Wald umgeben und meist teilweise beschattet.
Lebensweise Imagines
Die Reifungszeit verbringt sie abseits des Entwicklungsgewässers in der Landschaft.
Bei der Partnersuche fliegt das Männchen über dem Wasser, entlang der Schilfkante oder auch in dichtem Röhricht zwischen der Vegetation. Die Weibchen verhalten sich heimlich und verstecken sich gerne im Schilf.
Das Weibchen legt die Eier ohne das Männchen ab, oft aber in Gesellschaft weiterer Weibchen. Dazu sitzen sie meist horizontal auf schwimmenden Pflanzenteilen.
Der Schlupf erfolgt tagsüber, meist an aufrechter Vegetation wie Schilf oder Rohrkolben. Die Exuvien findet man meist einzeln und gut versteckt im Röhricht.
Lebensweise Larven
Brachytron pratense überwintert im Larvenstadium. Die Entwicklung vollzieht sich langsam und dauert zwei bis vier Jahre. Die Larven halten sich meist in wärmeren Schichten nahe der Wasseroberfläche auf und sind an ein Zusammenleben mit Fischen angepasst. Im letzten Winter machen sie einen Entwicklungsstillstand.
Minacce e protezione
Europaweit ist die Art nicht gefährdet, in einzelnen Ländern kann sie aber lokal bedroht sein. In der Schweiz gilt sie ebenfalls als nicht gefährdet (LC).
Neu geschaffene Gewässer werden erst besiedelt, wenn sich eine gute Röhricht- und Unterwasservegetation entwickelt hat. Solche Gewässer dürfen auf keinen Fall zu früh mit Fischen besetzt werden. Vor allem soll auf karpfenartige Fische verzichtet werden, da diese das Aufkommen der Vegetation erschweren. Brachytron pratense profitiert vom Erhalt und der Förderung intakten Uferröhrichts. Auch eine gute Lenkung der Erholungsnutzung kommt der Art zu Gute.
Status Schweiz
-
Rote Liste CH:LC - Nicht gefährdet
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Nationale Priorität:Keine
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NHV:-
Artenschutzblatt
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DE:
Keine
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FR:
aucun
-
IT:
nessuno














