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Familie:

Gattung:

DE:

Torf-Mosaikjungfer

EN:

Moorland Hawker

Common Hawker, Sedge Hawker (Amerika)

FR:

Aeschne des joncs

IT:

Aeshna dei giunchi

Dragone alpino

Aspetti generali


Caratteristiche della specie

  • Lunghezza totale:
    65-80 mm

Maschi

Femmine

Giovani immaturi

Foto per la convalida


Distribuzione


Biologie

Phänologie

Schlupfperiode: Abhängig von Höhenlage und Lokalklima. Ab Mitte Juni (Tiefland) oder Mitte Juli (Gebirge) über drei bis vier Wochen, im Gebirge bis Ende August.
Flugzeit: Mitte Juni bis Ende September, spärlich bis Mitte Oktober.

Lebensraum

Eine typische Moorlibelle, dabei aber nicht ganz strikt an diesen Lebensraum gebunden. Mit zunehmender Höhenlage nimmt die Bindung an Moorgewässer ab. In tieferen Lagen vor allem an Torfstichen und Moorgräben, in mittleren Lagen an kleinen Schlenken bis hin zu moorigen Kleinseen, über der Waldgrenze besiedelt sie alle Arten von Stehgewässern, sofern diese Vegetation aufweisen. Als Reproduktionsgewässer bevorzugt sie solche mit dunklem Untergrund.

Lebensweise Imagines

Die Reifezeit verbringen die Tiere meist weitab der Schlupfgewässer, auch später wandern sie weit umher. Die Männchen patrouillieren meist in recht gemächlichem Flug etwa einen Meter über dem Wasser, rütteln dabei oft und setzen sich nur selten. Sie verweilen nur kurze Zeit an einem Gewässer und ziehen danach weiter, besuchen einzelne Gewässer aber mehrmals täglich. Zu Beginn der Saison fliegen auch Weibchen auffällig über dem Wasser, und signalisieren so Paarungsbereitschaft. Später fliegen sie die Gewässer direkt im Tiefflug an, um ungestört Eier zu legen. Aeshna juncea ist gut an ein Leben in kühlerem Klima angepasst und kann auch Nächte mit Frost und tiefe Temperaturen überleben, wenn es dazwischen wieder warm ist. In höheren Lagen ist sie über andere Gebirgsarten wie Hochmoor-Mosaikjungfer (Aeshna subarctica) und Alpen-Mosaikjungfer (Aeshna caerulea) dominant.

Das Paarungsrad bildet sich am Gewässer. Danach setzt es sich in einen Baum oder Strauch.

Das Weibchen legt die Eier allein ab, bevorzugt in senkrecht oder schräg stehende pflanzliche Substrate. Den Hinterleib können sie vollständig eintauchen und flattern dabei oft mit den Flügeln, um nicht auszukühlen. Durch das entstehende Flügelgeräusch verrät sie sich dem Beobachter. Um Störungen durch Männchen zu vermeiden, verstecken sie sich in der Vegetation und nutzen zur Eiablage gerne die Randstunden, insbesondere die Abenddämmerung.

Der Schlupf beginnt meist am frühen Morgen. Nur bei hohen Temperaturen schlüpfen die Tiere in der Nacht. Exuvien sind an dichter Vegetation meist über seichtem Wasser zu finden.

Lebensweise Larven

Den ersten Winter verbringt diese Art im Eistadium. Die Larven schlüpfen ab dem darauffolgenden Mai und leben im dichten Gewirr von Wasserpflanzen, auch an senkrechten Torfwänden oder auf dem Gewässergrund. Ältere Larven können ein Austrocknen und Durchfrieren über zwei bis drei Monate überdauern. Einige wandern nachts oder bei Regen auch über Land, vermutlich um neue Gewässer zu erreichen.


Minacce e protezione

Aeshna juncea verzeichnet europaweit einen beachtlichen Rückgang und wird gemäss der Europäischen Roten Liste der Libellen von 2024 als «stark gefährdet» (EN) eingestuft. In der Schweiz ist sie, vor allem im Jura, in den Voralpen und Alpen häufig und gilt darum weiterhin als nicht gefährdet (LC). Allerdings ist der berechnete Entwicklungstrend für Aeshna juncea und weitere eurosibirisch verbreitete Arten in der Schweiz sinkend und eine zukünftige Gefährdungseinstufung auch in der Schweiz möglich. Als kälteliebende Art mit holarktischer Verbreitung und borealer Tendenz könnte Aeshna juncea also künftig in ihrem Bestand zurückgehen, sollte sich die Klimaveränderung fortsetzen. In den Verbreitungsdaten ist ein Rückgang in tief gelegenen Gebieten während der letzten Jahrzehnte erkennbar.
Im Tiefland ist sie zusätzlich mit Verlust und Degeneration mooriger Lebensräume konfrontiert. Im Gebirge kann das Larvenhabitat erhebliche Schäden durch Tritt und Frass von Grossvieh erleiden.

Fördern lässt sie sich im Tiefland durch Grabeneinstau und Neuschaffung von Weihern in Mooren, im Gebirge sollen Gewässer zum Schutz vor weidendem Grossvieh eingezäunt werden. Dank ihrer Wanderfreudigkeit besiedelt sie neue Gewässer schnell.

Status Schweiz
  • Rote Liste CH:
    LC - Nicht gefährdet
  • Nationale Priorität:
    Keine
  • NHV:
    -
Artenschutzblatt
  • DE:

    Keine

  • FR:

    aucun

  • IT:

    nessuno